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Junge Mutter am Weg zum Lebensglück

Im Sommer 2016 wendete sich eine junge Mutter mit ihrer damals 1,5 jährigen Tochter an uns. Ihre Situation war schwierig, seit mehreren Monaten lebte sie gemeinsam mit ihrer Tochter in einem Frauenhaus, da sie vor ihrem gewalttätigen Ehemann flüchtete.
Leider konnte sie nicht mehr im Frauenhaus bleiben, sodass sie kurzweilig bei einer ehemaligen Klientin von uns unterkam. Über diese Bekannte führte der Weg schließlich zum Verein MUT, wo sie bis Ende Jänner 2017 wohnhaft war.
Für die Tochter musste der Aufenthaltstitel Rot-Weiß-Rot Plus verlängert werden, während der Bearbeitung des Antrages blieben die monatlichen Sozialleistungen aus. In dieser Zeit war es der jungen Mutter nicht möglich, Miete oder sonstiges zu bezahlen.
Als sie bei uns einzog, zeigte sie sich sehr engagiert und versicherte, sie wolle sich schnellstmöglich von ihrem noch-Ehemann scheiden lassen. Leider erschien dieser des Öfteren nicht zu den Verfahren, sodass eine Scheidung vorerst nicht möglich war und diese somit vorerst lahmgelegt wurde.
Ihr Traum war es, mit ihrer Tochter in einer netten Wohnung zu wohnen, einem Job nachzugehen und die Kleine in der Schule zu wissen.
Einen ersten Schritt konnte sie mit unserer Hilfe bereits gehen, wir haben viele Sozialgespräche mit ihr geführt und es geschafft, sie auf ein eigenständiges Leben vorzubereiten.
Seit wenigen Tagen lebt sie nun in einer Gemeindewohnung, welche sie durch unsere intensive Intervention bei Wiener Wohnen erhalten hat. Die mittlerweile geschiedene, sehr motivierte junge Frau ist auf der Suche nach einer neuen Arbeit um wieder ein geregeltes Leben führen zu können, indem es ihr und ihrer Tochter an nichts fehlt.
Wir wünschen ihr Alles Gute auf ihrem weiteren Weg!

07.02. 2017 15:02

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