Schließung unserer Notunterkunft MaPaKi12 und Projektgestaltung in der Zukunft 

Unsere Notunterkunft im 12. Wiener Gemeindebezirk für Familien und Alleinerziehende mit Kindern schließt ihre Pforten.  

Seit 2014 beherbergten und begleiteten wir 347 wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Familien in der charmanten Altbauwohnung im 12. Bezirk, davon 195 Kinder. Die 50 Alleinerzieher*innen, 13 alleinstehenden Personen (meist schwanger) und 41 Familien verweilten durchschnittlich 4,5 Monate in unserer Notunterkunft, bevor sie wieder in ihre eigene Wohnung oder eine weiterführende betreute Einrichtung ziehen konnten. 

In der Flüchtlingskrise 2015 und 2022 diente das Notquartier auch der kurzfristigen Unterbringung von Flüchtlingen aus Syrien und der Ukraine. 

Aufgrund umfangreicher und notwendiger Sanierungsarbeiten – angefangen von der Erneuerung der Heizungsanlage und Fenster, über Sanitär- und Elektroinstallationen, bis hin zum Umbau der Familienzimmer – sowie der enormen Steigerung der Energiekosten haben wir uns entschieden den Standort nun zu schließen.  
 
Das zukünftige Angebot für wohnungs- und obdachlose Familien wird 2023 durch eine verstärkte Akquise von weiteren Start-Up-Wohnungen erweitert werden. Hierbei orientieren wir uns an dem Konzept Housing First, wo die Familien einen direkten Zugang zu einer eigenen leistbaren Wohnung bekommen.  Die mobile Betreuung durch unser Sozialarbeiterteam basiert auf Freiwilligkeit. Durch Housing First wird das Menschenrecht auf Wohnen so gut wie möglich umgesetzt und zeichnet sich durch die Leitprinzipien Freiwilligkeit, Partizipation und individuelle Hilfsangebote aus.   

Das Ende von etwas Altem ist der Anfang von etwas Neuem, das Leben sorgt für uns und neue Chancen entstehen dort, wo Veränderung stattfindet. In diesem Sinne  gilt, wo sich nun eine Pforte schießt, öffnen sich in Zukunft viele neue Türen.  

Lebensmittelhilfe

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Der 29. September ist der internationale Tag gegen Lebensmittelverschwendung, den die Vereinten Nationen 2020 ausgerufen haben.   Es ist paradox: Alleine in Österreich landen mehr als

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