Der Verein MUT und StoP: Margareten gehen gemeinsam auf die Straße!

Und zwar, um Jausen-Pakete und eine wichtige Botschaft weiterzugeben: Gewalt ist nie privat!

„StoP“ steht nämlich für „Stadtteile gegen Partnergewalt“ und setzt sich dementsprechend für Präventivmaßnahmen und gegen Gewalt gegenüber Partner*innen, meist Frauen*, ein. Das Projekt stammt ursprünglich aus Hamburg und wurde von der Vorsitzenden des AÖF (Autonome Österreichische Frauenhäuser) Maria Rösslhummer nach Wien geholt. Den Start macht der 5. Wiener Gemeindebezirk – Margareten – da auch dort das Büro des AÖF, am Bacherplatz, seinen Sitz hat. Geplant ist schon bald das Projekt durch den Bund weiter fördern zu lassen und dementsprechend auch diverse weitere Bezirke Wiens und andere Teile Österreichs mit einer StoP-Truppe auszustatten.

Das Thema ist gerade jetzt aktueller denn je, da Anfang Mai der 11. Femizid/ Feminizid in Österreich allein 2021 verübt wurde. Zum Vergleich: 2015 wurden im gesamten Jahr 17 Femi(ni)zide verübt. In einem Viertel der Zeit, fanden nun also bereits die Hälfte aller Femizide aus dem Vergleichsjahr statt.

Für StoP Wien Margareten – Stadtteile ohne Partnergewalt und den Verein MUT ist eines klar: Die Gewalt gegenüber Frauen* muss enden!!

Darum freuen wir uns seit März 2021 in einer Kooperation mit StoP getreten zu sein und diese in ihrem Tun so gut wie möglich zu unterstützen. In dem Zug bereiten wir für die Verteil- und Präsenzaktionen der Partnerorganisation nachhaltige, vegetarische Jausenpakete vor. Die Speisen sind aus geretteten Lebensmitteln zubereitet und setzen somit auch ein Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung. Dieses Mal gibt es übrigens ein Sackerl gefüllt mit einem Getränk, Obst und Gemüse und beschmierten Broten. Als kleines Goodie geben wir zusätzlich eine Packung Zahnpulver mit Rosenduft hinein gespendet von Birkengold.

Für die zweiwöchig stattfindenden Frauentische stellen wir zukünftig sehr gerne unseren „open sp@ce“ kostenlos zur Verfügung. Weitere gemeinsame Kooperationen sind in Planung. Wir freuen uns sehr dieses wichtige Projekt unterstützen zu können : ))

Wohnhilfe

Lebensmittelspenden auch an hungrige Zirkustiere

Die Lebensmittelspenden, die seit Anfang Mai einmal wöchentlich ins Refugium geliefert werden, kommen grundsätzlich sehr gut bei unseren Bewohnerinnen an. Allerdings bleibt manchmal doch etwas vor Allem