Marchfeld Stadt.Land.MUT!

Bereits in den letzten Jahren haben wir uns bemüht, den Bio-Anteil bei den gespendeten und geretteten Lebensmitteln zu erhöhen. Gerade armutsgefährdete Menschen haben es besonders schwer an hochwertige und nährstoffreiche Nahrungsmittel zu kommen obwohl sie diese oft dringend benötigen würden. Für viele sind diese völlig unerschwinglich!

Neben gestarteten Kooperationen mit Bio-Bauern, krempeln wir nun selbst die Ärmel hoch und bauen auf 2.000m² im Marchfeld biologisch und nachhaltig Gemüse und Kräuter an. Eine ressourcenschonende Aufzucht der Pflanzen ohne Einsatz von Pestiziden können wir auf diesem Weg zu 100% garantieren.

Die Ernte geht direkt an unsere Klientinnen und Klienten in der Wohnhilfe und in unseren Gratis-Sozial-Greissler. Ein Teil des
Ertrags wird auch an Obdachlosen-Tagesstätten gehen, um dort direkt zu vollwertigen Mahlzeiten verkocht zu werden.

Andreas Ripfl, ein Bio und Demeter Bauer in Obersiebenbunn, hat uns freundlicherweise 0,2 Hektar Acker in seiner direkten Nachbarschaft gratis zur Verfügung gestellt, die wir nach unseren Wünschen und Vorstellungen gestalten können.

Aktuell

Das Gartenjahr neigt sich zwar langsam dem Ende zu, doch auf unserem Feld im Marchfeld herrscht noch reger Betrieb! Auf den ca 2000qm Beetfläche, die wir zu Gunsten von Menschen in Notsituationen bewirtschaften, machen die Tomaten und Paprika nun langsam Wintergemüse wie Chinakohl und Roten Rüben Platz.
 
Über 2.100kg biologisch angebautes Gemüse und Kräuter im Wert von etwa 11.200 Euro konnten wir bereits ernten. Besonders der Folientunnel und die Tröpfchenbewässerung machen sich bezahlt, denn dadurch verlängert sich unsere Saison bis spät in den Herbst hinein!

Auch die Vernetzung mit diversen Kleinbauern aus der Region ist für uns unheimlich wertvoll. Wir sind froh von ihrem Wissen und ihrer Erfahrung profitieren zu können. So auch bei Begegnungen am Feld, das am Wochenende am Feldhof stattgefunden hat.  

Wir haben nicht nur viel Interessantes über kleinstrukturierten Gemüseanbau, Solidarische und Bio-dynamische Landwirtschaft erfahren, sondern auch viele tolle Menschen, sowohl unter den Initiator*innen als auch den Gästen, kennenlernen dürfen! 
Auch wenn dieses Gartenjahr fast vorbei ist, können wir den Frühling kaum erwarten und hoffen auf weitere dieser großartigen Events! 

 

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Die Ränder der Gartenfläche sind mit Wildblumen bepflanzt, die den Wildbienen als Nahrung dienen sollen und an Frauen in prekären Lebenssituationen verschenkt werden. Da wir in der Vergangenheit durch die Lebensmittelrettung schon einige Male Blumen verschenken konnten, wissen wir, was das an Begeisterung bei den Damen hervorruft! Es braucht eben nicht nur der Bauch Nahrung, sondern auch die Seele!

Fotos Juli 2022:

Fotos Juni 2022:

Fotos Mai 2022: