Stadt.
Land.
MUT!

Sozial, nachhaltig und bewusstseinsfördernd – so lässt sich unser Projekt Stadt.Land.MUT zusammenfassen.  

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Mindestbetrag: 10,00 

Mehrwert durch Nährwert!

Für armutsbetroffene Menschen ist es besonders schwierig, hochwertige Bio Lebensmittel zu konsumieren, da diese viel Geld kosten. Genau deshalb gibt es seit 2021 vom Verein MUT das Projekt Stadt.Land.MUT! Wir bauen selbst Bio Gemüse und Bio Kräuter an und geben diese kostenlos an Klient:innen in unserem Gratis-Sozial-Greissler und im Tante Nele Laden, an Bewohner:innen in den vereinseigenen Einrichtungen sowie an andere soziale Partnerorganisationen weiter.

Unsere Felder befinden sich im Mostviertel, wo hochwertiges Bio Gemüse und Bio Kräuter in Kooperation mit engagierten Landwirten angebaut wird. Von 2021 bi 2025 haben wir im Marchfeld ein 2.000m2 großes Feld bewirtschaftet. Dabei konnten wir pro Saison um die 4.000 kg Bio Gemüse und Kräuter ernten und an armutsbetroffene Menschen weitergeben.

Am dem 10 Hektar großen Areal im Mostviertel entsteht zusätzlich ein Inspirationsgarten und Erlebnisbauernhof für Kinder mit Tieren. Damit soll für mehrere Generationen ein zukunftsweisendes klimafreundlicher Naturraum geschaffen werden.

Sozial. Biologisch. Klimafreundlich

Feldfest
2024

Wir laden Freunde und Freundinnen, Bekannte und Interessierte ein. Wir möchten einen Raum für Begegnungen schaffen, um sich auszutauschen, Inspiration und Mut zu finden für nachhaltige Projekte und Initiativen, Möglichkeit für Vernetzung zu schaffen und interessante landwirtschaftliche Projekte kennenzulernen und vor allem ein gemütliches Zusammensein ermöglichen.

Die Bedeutung von gesunden Böden bzw. gesunder Erde ist enorm. Künstliche Düngemittel, Bodenversiegelung und die damit einhergehenden Probleme wie Erosionen, Hochwasser, Vergiftung des Bodens etc. werden immer mehr zum Problem. Geschätzt 23 bis 26 Milliarden Tonnen fruchtbaren Boden verlieren wir weltweit jedes Jahr durch Erosion, was auch einen Verlust für viele Tiere bedeutet. Alleine im Österreich verschwindet laut WWF pro Tag durch Bodenversiegelung der Lebensraum von rund 11 Millionen Regenwürmern (Quelle: Umweltberatung Österreich).  

Vor diesem Hintergrund setzen wir seit der Saison 2024 verstärkt auf die Erhaltung gesunder, fruchtbarer Böden und Bewusstseinsbildung für dieses wichtige Thema.

Indigene Völker im Amazonasgebiet haben schon vor mehreren Jahrhunderten eine Methode, besser gesagt eine Erdmischung entwickelt, die den Boden wirklich nachhaltig fruchtbar macht. Ein Gemisch aus Holzkohle, Essensresten, Kompost, Knochenmehl und einem Gesteinsgemisch, auch bekannt als Terra preta (portugiesisch für schwarze Erde) sichert ohne zusätzliche Bearbeitung über Jahrhunderte eine gute Fruchtbarkeit. 

Wir nutzen das Wissen um Terra preta und starten im Frühjahr 2024 Vergleichsversuche mit zwei Terra preta-Mischungen. Mit diesen bewirtschaften wir zwei Beete mit den gleichen Gemüsesorten, zusätzlich auch ein konventionelles Bio-Beet. Diese drei Beete beobahten wir kontinuierlich und berichten über die Fortschritte – folge uns dafür auf unserem Social Media-Kanälen.  

Dieses Vergleichsprojekt ist auf drei Jahre angelegt. Auch deshalb, weil Terra preta-Erde im Amazonasgebiet auch Jahrhunderte später noch ohne zusätzlichen Dünger für mehr Fruchtbarkeit sorgt. 

Wir wollen euch auch damit Inspiration für eure Beete z.B. am Balkon bieten, denn Terra preta ist sehr leicht selbst herstellbar. 

Zusätzlich zu unseren Terra preta-Versuchen ist die klassische, natürliche Kompostwirtschaft auf unserem Feld immer ein wichtiges Thema. Hier kommen Mulch, Pferdeäpfel und ähnliches zum Einsatz, um die Fruchtbarkeit zu steigern. 

Nachhaltig sind wir auch in puncto Wasserverbrauch unterwegs. Eine neue Bewässerungsanlage für Tröpfchenbewässerung ist im Frühjahr 2024 installiert worden. Mit dieser kann man die Bewässerung für die einzelnen Feldreihen individuell regulieren und somit gezielt und wassersparend bewässern. 

STAY TUNED!