Integrationswillige Familie musste das Land verlassen

Im März 2016 kontaktierte uns eine Mitarbeiterin der Zweiten Gruft (Caritas) bezüglich einer Familie, die von akuter Wohnungslosigkeit betroffen war. Die Wohnung, die die Familie bewohnte, stellte sich als illegal untervermietet heraus, der Mietvertrag war gefälscht, die Familie musste ausziehen. Wir nahmen die Eltern mit ihren beiden Kindern – einer 2 Monate alten Tochter und einem knapp 3-jährigen Sohn – im Familienhaus auf.

Die Mutter ist tschechische Staatsbürgerin und seit einigen Jahren in Österreich und spricht gut Deutsch. Ihre beiden Kinder wurden in Österreich geboren. Bis zur Schwangerschaft mit ihrer 2 Monaten alten Tochter war sie auch berufstätig. Allerdings hat sie es verabsäumt, einen Aufenthaltstitel zu beantragen – was ihr nun, ohne Arbeit auch nicht möglich war. Ohne Aufenthaltstitel hat sie aber auch keinen Anspruch auf Kinderbetreuungsgeld und Familienbeihilfe. Es blieb ihr somit nichts anderes übrig, als intensiv Arbeit zu suchen, auch wenn sie eigentlich für ihre kleinen Kinder zu sorgen hat.

Der Vater stammt ursprünglich von der Elfenbeinküste und flüchtete im Jahr 2007 nach Österreich. Nach 4 Jahren erhielt er endlich einen Aufenthaltstitel als subsidiär Schutzberechtigter, wodurch es ihm auch erlaubt war zu arbeiten. Diese Chance nutzte er auch und begann sofort zu arbeiten. Nach 3 Jahren entschloss er sich einen Deutschkurs zu beginnen, um seine Chancen am Arbeitsmarkt zu verbessern. Als er bei uns einzog besuchte er täglich den Deutschkurs Niveau B2, sprach sehr gut Deutsch, war sehr bemüht und machte immer seine Hausübungen.
Da sein Aufenthaltsrecht mit September endete, wollte er die Verlängerung beantragen. Diese wurde abgelehnt und darüber hinaus wurde ihm sogleich der Status eines subsidiär Schutzberechtigten aberkannt und er wurde des Landes verwiesen. Auch eine Beschwerde gegen diesen Bescheid würde das Ausreisegebot innerhalb der nächsten 14 Tage nicht verlängern.
Trotz aller möglichen Interventionen unsererseits, Gesprächen mit Rechtsanwälten und mit dem Verein für Menschenrechte, war es der Familie nicht möglich zu bleiben.

Wir wünschen der Familie jedenfalls alles Gute für die Zukunft, wo auch immer sie leben werden.

Familienhilfe

Frohe Ostern! 

Wir wünschen frohe und erholsame Osterfeiertage – mit viel Zeit für Familie, schönen Momenten und ganz viel Gemeinschaft.   Gemeinschaft spüren, gemeinsam lachen und einfach eine gute Zeit miteinander verbringen – genau das stand auch bei uns zu Ostern im Mittelpunkt.  Zusammen mit den Bewohnerinnen und ihren Kindern aus unserer Kinder- und Familienhilfe haben wir sowohl in unserer Mutter-Kind-Einrichtung “Refugium” als auch den Start-Up-Wohnungen am Neubaugürtel jeweils ein buntes Fest gefeiert. Jede konnte etwas mitbringen – und so entstand ein vielfältiges Buffet mit Speisen aus unterschiedlichsten Kulturen und ganz viel gelebtem Miteinander.  Für die Kinder war es eine besonders schöne Zeit: Es wurde gebastelt, gemalt und mit viel Freude Ostereier aus Karton gestaltet. Es wurde gelacht, gespielt und die gemeinsame Zeit in vollen Zügen genossen.  “Was mich in solchen multikulturellen und mehrsprachigen Kontexten immer wieder erstaunt, ist, wie sich Sprache anpasst und zu einer Brücke wird, die direkt ins Herz führt. Die Kinder,

Vereinszentrum Wien

Legehennen suchen ein Zuhause 

Unsere Kooperationspartnerin Monika betreut mit großem Engagement rund 60 Tiere aus schwierigen Verhältnissen, viele davon mit besonderen Bedürfnissen. Sie leistet aber auch wertvolle Vermittlungshilfe!  Derzeit

Familienhilfe

Gemeinsam als Alleinerziehende mehr erreichen! 

Es war ein lebendiges und stimmungsvolles Fest, zu dem die MUT Kinder- und Familienhilfe vergangenes Wochenende in die Neulerchenfelderstraße lud. Gefeiert wurde der erfolgreiche Abschluss der Workshopreihe “Empower Yourself”.   Zur Erinnerung: Empower Yourself widmete sich von Jänner 2025 bis Mitte März

Vereinszentrum Wien

MUT Kleidertausch

Wir laden dich 💚-lich zur ersten Kleidertauschparty in diesem Jahr ein!   Am Donnerstag, 26. März von 17 bis 19 Uhr wird im MUT Vereinszentrum (Rechte Wienzeile

Eine inklusive Musikgruppe spielt gemeinsam: Mehrere Menschen sitzen und stehen zusammen, einige trommeln auf Djemben, andere spielen Gitarre oder ein traditionelles Saiteninstrument. Die Gruppe wirkt konzentriert und gleichzeitig fröhlich. Im Vordergrund steht der Schriftzug „Einfach GEMEINSAM Musik machen!“.
Nachtstruktur/Bunte Begegnung

Musik verbindet 

Bei den Bunten Begegnungen dreht sich alles darum, Menschen mit Behinderungen zu vernetzen, Freundschaften zu fördern und gemeinsam Freude zu erleben. Die Inklusive Band, macht