Energie ist teuer – und in einem Winter wie dem aktuellen mit sehr vielen Tagen und Nächten mit Minusgraden wird die Rechnung wohl noch höher ausfallen als sonst. Deshalb und weil armutsgefährdete Gruppen in unserer Gesellschaft ohnehin schon jeden Cent zweimal umdrehen müssen, gab es vom Verein Mitte Februar wieder eine Energiekostenzuschuss-Aktion.
Diesmal waren es zehn Mindestpensionist*innen, die sich über jeweils 150 Euro freuen konnten. Bei einem gemeinsamen Frühstück bekamen sie von Jasna, Leiterin unserer Not- und Obdachlosenhilfe, die Energie-Unterstützung überreicht. Die Freude war allerseits groß, manche hatten Tränen in den Augen.
Die 61-jährige Beate schildert ihr Auskommen so: „Ich wohne alleine, das sind dann schon hohe Kosten für Miete und auch Energie. Trotz vieler Unterstützungsleistungen muss ich sparen, wo es geht. Heizen muss man, und ich hatte auch eine Energienachzahlung. Also kommt der Energiekostenzuschuss wirklich zum richtigen Zeitpunkt. Ich danke dem Verein MUT von Herzen für alles, was ich an Unterstützung bekomme.“
Beate und die neun weiteren Empfängerinnen sind alle Klient*innen in unserem Gratis-Sozial-Greissler. Frau Chang lebt zwar nicht allein, sondern mit ihrem Mann in einer kleinen Wohnung, kommt allerdings ohne Hilfsangebote von sozialen Einrichtungen nicht über die Runden: “Ich brauche den “Sozialmarkt”, sonst kommen wir nicht über die Runden. Der vom Verein MUT ist besonders toll, weil wir alles kostenlos erhalten.”
Wir helfen in akuten Notfällen Mindestpensionist*innen mit Gutscheinen für Lebensmittel u.ä. als Soforthilfe.
Mit einer Patenschaft über 25 Euro kann man eine/n Mindestpensionist:in mitunterstützen