Familienglück in den eigenen vier Wänden


Im Februar haben wir mit den ersten Aufnahmen im MaPaKi Wien 12 begonnen. Das erste Zimmer vergaben wir zu diesem Zeitpunkt einer kleinen somalischen Familie. Noch waren sie nicht komplett, die werdende Mutter hatte im Mai ihren Geburtstermin.
Von Gewalt und Armut in ihrem Heimatland geflohen, führte der Weg der beiden über Umwege nach Österreich. Über mehrere Monate lebten sie in Notunterkünften, leider immer getrennt voneinander bis sie schließlich gemeinsam im MaPaKi Wien12 ein Zimmer beziehen konnten.
Die werdende Mutter hatte anfangs sehr starke Depressionen, die ganze Situation nahm sie mehr als mit. Ihr Freund und Vater des Kindes war noch in der Grundversorgung und somit Asylwerber. Diese Ungewissheit war eine starke Belastung für beide. Der junge Mann war voller Tatendrang und wollte unbedingt einen Deutschkurs besuchen, dies erwies sich als sehr schwierig da die kostenlosen Kurse eine jahrelange Warteliste hatten und die kostenpflichtigen viel zu teuer sind. Schließlich gelang es uns, ihm eine Praktikumsstelle in einem Verein zu ermöglichen. Mit großer Freude ging er jeden Tag zur „Arbeit“ und freute sich sehr, endlich einer Tätigkeit nachgehen zu können.
Die junge Frau war aufgrund der bevorstehenden Schwangerschaft nicht mehr ganz so flott unterwegs, sie wurde regelmäßig von einer Dula besucht. An dieser Stelle möchten wir uns auch ganz besonders bei den Dulas bedanken, die sich ehrenamtlich so gut um unsere Klientinnen kümmern, während der Schwangerschaft begleiten und bei den Entbindungen dabei sind, sofern die Frauen das wünschen. Auch eine Nachbetreuung wird ermöglicht. Wir freuen uns sehr, diese Möglichkeit unseren schwangeren Klientinnen anzubieten, vor allem denjenigen, die auf sich alleine gestellt sind!
Anfang Mai wurde die Familie schließlich durch ein kleines Mädchen erweitert. Nun fühlten sie sich komplett, es fehlten jedoch noch die eigenen vier Wände.
Wir hörten vor einigen Monaten von einer betreuten Wohnung, welche jedoch noch nicht frei war. Trotz einiger Bewerber blieben wir aktiv dran und freuten uns enorm, als plötzlich die Zusage kam: die kleine Familie konnte schon in wenigen Tagen einziehen!
Wir wünschen der Familie alles erdenklich Gute und hoffen, dass sie ihren weiteren Lebensweg so zielstrebig verfolgen, wie sie es hier bei uns getan haben!
Anna, 29.08.2017

Familienhilfe

Danke, dass ihr Zeit schenkt!

Zeit ist eines der wertvollsten Dinge, die wir haben. Heute, am Tag der Anerkennung von Freiwilligen, sagen wir Danke. Danke an all jene Menschen, die nicht wegsehen,

Not und Obdachlosenhilfe

Wenn Hilfe tragbar wird 

Wenn eine Jeans mehr ist als nur ein Kleidungsstück.  Langsam geht die Saison unserer YesWeCare!-Ausfahrten zu Ende und wir blicken auf viele bewegende Begegnungen zurück – und auf Unterstützung, die genau dort ankommt,

Lebensmittelhilfe

Wenn alles teurer wird 

Viele Menschen spüren es jeden Tag: Das Leben ist teurer geworden – und zwar massiv.  Ab Juli plant die Regierung eine Senkung der Umsatzsteuer auf Grundnahrungsmittel

Familienhilfe

Anni stärkt Stärken 

Seit einiger Zeit engagiert sich Anni ehrenamtlich in der Kinder- und Familienhilfe bei MUT. Sie hat im März ihr Psychologiestudium abgeschlossen – und bringt ihr Wissen und Erfahrung aus psychosozialen Praktika dort ein, wo es am

Familienhilfe

Frohe Ostern! 

Wir wünschen frohe und erholsame Osterfeiertage – mit viel Zeit für Familie, schönen Momenten und ganz viel Gemeinschaft.   Gemeinschaft spüren, gemeinsam lachen und einfach eine gute Zeit miteinander verbringen – genau das stand auch bei uns zu Ostern im Mittelpunkt.  Zusammen mit den Bewohnerinnen und ihren Kindern aus unserer Kinder- und Familienhilfe haben wir sowohl in unserer Mutter-Kind-Einrichtung “Refugium” als auch den Start-Up-Wohnungen am Neubaugürtel jeweils ein buntes Fest gefeiert. Jede konnte etwas mitbringen – und so entstand ein vielfältiges Buffet mit Speisen aus unterschiedlichsten Kulturen und ganz viel gelebtem Miteinander.  Für die Kinder war es eine besonders schöne Zeit: Es wurde gebastelt, gemalt und mit viel Freude Ostereier aus Karton gestaltet. Es wurde gelacht, gespielt und die gemeinsame Zeit in vollen Zügen genossen.  “Was mich in solchen multikulturellen und mehrsprachigen Kontexten immer wieder erstaunt, ist, wie sich Sprache anpasst und zu einer Brücke wird, die direkt ins Herz führt. Die Kinder,