Felix der Glückliche

Schon mehrere Jahre freuen wir uns jeden Tag, wenn wir am Weg ins Vereinszentrum an Felix vorbeikommen, der immer mit einem Lächeln im Gesicht grüßend winkt und auch gerne für einen Plausch zu haben ist. Felix arbeitet als Zeitungsverkäufer für den Augustin und ist unser Grätzl-Kolporteur bei der Kettenbrückengasse.

Vor einigen Tagen besuchte er uns, nicht wie gewohnt, mit freundlichen Worten sondern mit besorgter Miene. Nach einigem Zögern bat er uns um Hilfe, da er durch den Geldverlust während der Corona-Krise Probleme hatte eine Rechnung zu begleichen. Es war ihm sichtlich unangenehm, dass er uns wegen Geld fragen musste. Wir erkundigten uns, um welchen offenen Betrag es sich handle.

Folgendes war Felix passiert: Letztes Jahr im Februar wohnte er zur Untermiete bei einem Mann im 22. Bezirk, der ihm ein sehr kleines Zimmer für nicht zu wenig Geld vermietete. Eines Tages wurde Felix krank, er fühlte sich erkältet. Sein Mitbewohner rief gegen den Willen von Felix die Rettung, obwohl er wusste, dass Felix nicht versichert war. Nachdem die Rettung ihn in das Krankenhaus gebracht hatte, untersuchte ihn der Arzt und stellte, abgesehen von einer normalen Grippe, nichts fest. Der Doktor schickte ihn zur Kasse, wo er eine Rechnung von 221,- € für die Behandlung erhielt. Innerhab von zwei Wochen bezahlte Felix den Betrag.

Schon diese Summe war für Ihn nur sehr schwer zu begleichen. Doch als nach zwei Wochen eine weitere Rechnung von 694,- € bei ihm eintraf, war das für ihn ein sehr harter Schlag. Die knapp 700,- € wurden von der Krankentransport-Organsiation in Rechnung gestellt.

Felix vereinbarte eine monatliche Ratenzahlung von 50,- €. Diese zahlte er immer pünktlich ein obwohl er oft nicht mal genug Geld für ein ordentliches Essen beisammen hatte. Jetzt im April fehlten im noch 30,- die er sich von uns ausleihen wollte um die monatliche Rate zu begleichen.

Daraufhin beschlossen wir ihn in dieser harten Zeit unter die Arme zu greifen und beglichen nach zwei Telefonaten mit der Rettungsorganisation den gesamten offenen Betrag von 345,- €. Das schafft ihm eine große, seelische & finanzielle Erleichterung. Er konnte sein Glück kaum fassen und bedankte sich überschwenglich mit Tränen der Erleichtung in den Augen.

Danke an all unsere Unterstützer die es mitermöglichen Menschen in Not direkt & unbürokratisch zu Unterstützen : ))

Not und Obdachlosenhilfe

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27 Ausfahrten. Zahlreiche Begegnungen. Unzählige Momente der Menschlichkeit.  Mit unseren YesWeCare!-Ausfahrten waren wir auch in der Saison 2025/26 jede Woche unterwegs, um obdachlose Menschen direkt auf der Straße

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Ein Tag im Jahr reicht nicht aus, um sichtbar zu machen, was Mütter tagtäglich leisten. 💚  Heute ist Muttertag – das nehmen wir zum Anlass,

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