Alleinerziehende Mutter aus Tschechien geriet durch den Verlust ihres Arbeitsplatzes in finanzielle Not


C., ein 15-jähriger tschechischer Teenager reiste täglich von Tschechien nach Wien, um eine slowakisch-deutsche Schule zu besuchen. Da die langen Zugfahrten für den psychisch erkrankten Burschen mit der Zeit zu anstrengend wurden, seine Mutter ihm jedoch den Besuch der Schule weiterhin ermöglichen wollte, zog sie mit C. nach Wien. Mit der Unterstützung ihrer Mutter, die schon seit sehr langer Zeit in Österreich lebte, fand sie bald eine Arbeitsstelle und eine Wohnung für ihren Sohn und sich.
Nach dem vielversprechenden Start in ihrer neuen Heimat verlor die Kindesmutter leider ihre Arbeitsstelle und konnte weder ihre Miete, noch die Energiekosten bezahlen. Zusätzlich benötige ihr Sohn psychologische Betreuung und auch die Schule war privater Natur und kostete somit etwas.
Mit all ihren Sorgen im Gepäck suchte sie uns auf und bat uns um Hilfe. Wir vereinbarten mit dem Energielieferanten eine Ratenvereinbarung, unterstützten die kleine Familie mit Lebensmittelgutscheinen, damit sie die Miete bezahlen kann und halfen der Mutter dabei, bei Don Bosco einen Antrag auf finanzielle Unterstützung für die Schulkosten und psychologische Betreuung zu stellen. Ein kostenloses oder sehr günstiges Nachhilfeangebot für C. fanden wie bei den Wiener Volkshochschulen und den Nachbarschaftszentren des Hilfswerks.
Um ihre Chancen im Arbeitsmarkt zu verbessern und sich in Österreich zu integrieren, besuchte und besucht die Mutter vom AMS geförderte Deutschkurse. Wir halfen der Mutter bei der Erstellung ihres Lebenslaufes und schrieben gemeinsam mit ihr Bewerbungen.
Nach wochenlanger Suche fand die alleinerziehende Mutter eine Stelle, die sich mit den Zeiten ihres Deutschkurses vereinbaren lässt und so kann sie nun ihren finanziellen Verpflichtungen besser nachkommen. Wenn auch noch nicht alle Schulden getilgt sind, so ist sie dennoch am richtigen Weg und wird sich demnächst schuldenfrei und erleichtert zurücklehnen können.
Wir wünschen der Familie viel Glück und Erfolg auf ihrem Weg.

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Wir wünschen frohe und erholsame Osterfeiertage – mit viel Zeit für Familie, schönen Momenten und ganz viel Gemeinschaft.   Gemeinschaft spüren, gemeinsam lachen und einfach eine gute Zeit miteinander verbringen – genau das stand auch bei uns zu Ostern im Mittelpunkt.  Zusammen mit den Bewohnerinnen und ihren Kindern aus unserer Kinder- und Familienhilfe haben wir sowohl in unserer Mutter-Kind-Einrichtung “Refugium” als auch den Start-Up-Wohnungen am Neubaugürtel jeweils ein buntes Fest gefeiert. Jede konnte etwas mitbringen – und so entstand ein vielfältiges Buffet mit Speisen aus unterschiedlichsten Kulturen und ganz viel gelebtem Miteinander.  Für die Kinder war es eine besonders schöne Zeit: Es wurde gebastelt, gemalt und mit viel Freude Ostereier aus Karton gestaltet. Es wurde gelacht, gespielt und die gemeinsame Zeit in vollen Zügen genossen.  “Was mich in solchen multikulturellen und mehrsprachigen Kontexten immer wieder erstaunt, ist, wie sich Sprache anpasst und zu einer Brücke wird, die direkt ins Herz führt. Die Kinder,

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