Lange war es still um das MUT-Krisenzentrum in Meidling. Die 268 m² große Wohnung wurde vor allem im Jahr 2015 stark beansprucht. Damals entschieden wir uns – aus gegebenem Anlass – unsere Räume für auf der Durchreise befindliche Flüchtlinge zu öffnen. In dieser Zeit wurden Menschen auf der Flucht von uns mit diversen Sach- und Lebensmittelspenden versorgt und die Zimmer den Familien für jeweils ein paar Tage als Transitquartier zur Verfügung gestellt. Insgesamt konnten wir über 470 Gäste bei uns verzeichnen.
Im Sommer 2016 machte uns ein Gasleck vor Ort großen Kummer und die Zukunft der Notunterkünfte war ungewiss. Schließlich fassten wir nach umfangreichen Überlegungen den Beschluss, die gesamte Wohnung zu renovieren, um sie im Jänner 2017 nach Vorbild des MaPaKi – Konzeptes neu zu eröffnen. Dies ist die zweite soziale Einrichtung, die die diplomierte Lebensberaterin und Leiterin des MaPaKi-Familienhauses Mag.a Tamara Gruber-Koll mit einem neuen Team übernehmen wird. Für hilfesuchende Familien beziehungsweise Alleinerziehende mit Kindern wird das neue MaPaKi Wien 12 ab Februar 2017 eine weitere Lokalität sein, in der sie professionelle, direkte und möglichst unbürokratische Hilfe zur Selbsthilfe durch unser Sozialhilfe-Team bekommen können.
Frohe Ostern!
Wir wünschen frohe und erholsame Osterfeiertage – mit viel Zeit für Familie, schönen Momenten und ganz viel Gemeinschaft. Gemeinschaft spüren, gemeinsam lachen und einfach eine gute Zeit miteinander verbringen – genau das stand auch bei uns zu Ostern im Mittelpunkt. Zusammen mit den Bewohnerinnen und ihren Kindern aus unserer Kinder- und Familienhilfe haben wir sowohl in unserer Mutter-Kind-Einrichtung “Refugium” als auch den Start-Up-Wohnungen am Neubaugürtel jeweils ein buntes Fest gefeiert. Jede konnte etwas mitbringen – und so entstand ein vielfältiges Buffet mit Speisen aus unterschiedlichsten Kulturen und ganz viel gelebtem Miteinander. Für die Kinder war es eine besonders schöne Zeit: Es wurde gebastelt, gemalt und mit viel Freude Ostereier aus Karton gestaltet. Es wurde gelacht, gespielt und die gemeinsame Zeit in vollen Zügen genossen. “Was mich in solchen multikulturellen und mehrsprachigen Kontexten immer wieder erstaunt, ist, wie sich Sprache anpasst und zu einer Brücke wird, die direkt ins Herz führt. Die Kinder,