Die junge Mutter trennte sich im Mai dieses Jahres von ihrem gewalttätigen Ehemann, nachdem sie zum wiederholten Male körperlicher Gewalt ausgesetzt war und schwer verletzt wurde. Die Mutter wird vom Verein Wiener Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie, einer vom Bundesministerium für Inneres anerkannten Opferschutzeinrichtung, begleitet. Mittlerweile gibt es gegen den Mann eine einstweilige Verfügung. Auf Unterstützungsleistungen seitens des Sozialamtes hat die junge Mutter keinen Anspruch. Kindesunterhalt von ihrem Mann erhält sie nicht. Auch die Familienbeihilfe bekommt sie zur Zeit nicht, da der Antrag auf Verlängerung des Aufenthaltstitels noch in Bearbeitung ist. Der Sohn geht mittlerweile in den Kindergarten. Um künftig den Lebensunterhalt zu sichern, ist sie bemüht schnellstmöglich Arbeit zu finden. Derzeit lebt sie allein mit ihrem Sohn in der zuvor gemeinsamen Gemeindewohnung, kann jedoch ohne Einkommen die Miete nicht bezahlen. Mieter ist nach wie vor ihr Mann. Anfang November wird es ein Gespräch mit Wiener Wohnen geben, in dem es darum geht, die Wohnung auf sie umschreiben zu lassen. Ein Mietrückstand würde dies jedoch erheblich erschweren. Wir unterstützten die Alleinerzieherin mit Hofergutscheinen und übernahmen für die Monate August und September jeweils die halbe Miete. Wir hoffen, dass Frau J. demnächst Arbeit findet und sie die Chance erhält, gemeinsam mit ihrem Sohn in der derzeitigen Wohnung ein neues Leben zu beginnen.
Familienhilfe
Frohe Ostern!
Wir wünschen frohe und erholsame Osterfeiertage – mit viel Zeit für Familie, schönen Momenten und ganz viel Gemeinschaft. Gemeinschaft spüren, gemeinsam lachen und einfach eine gute Zeit miteinander verbringen – genau das stand auch bei uns zu Ostern im Mittelpunkt. Zusammen mit den Bewohnerinnen und ihren Kindern aus unserer Kinder- und Familienhilfe haben wir sowohl in unserer Mutter-Kind-Einrichtung “Refugium” als auch den Start-Up-Wohnungen am Neubaugürtel jeweils ein buntes Fest gefeiert. Jede konnte etwas mitbringen – und so entstand ein vielfältiges Buffet mit Speisen aus unterschiedlichsten Kulturen und ganz viel gelebtem Miteinander. Für die Kinder war es eine besonders schöne Zeit: Es wurde gebastelt, gemalt und mit viel Freude Ostereier aus Karton gestaltet. Es wurde gelacht, gespielt und die gemeinsame Zeit in vollen Zügen genossen. “Was mich in solchen multikulturellen und mehrsprachigen Kontexten immer wieder erstaunt, ist, wie sich Sprache anpasst und zu einer Brücke wird, die direkt ins Herz führt. Die Kinder,